Dr. Peter Grewe

CMD – Behandlung: Info für Überweiser

Behandlungsstrategie mit Erfolgskontrolle im Bewegungssystem

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

In meiner Zahnarztpraxis liegt der Tätigkeitsschwerpunkt in der Behandlung von Patienten mit cranio-mandibulärer Dysfunktion (CMD).

Seit einigen Jahren gibt es neue Forschungsergebnisse über patho-physiologische Zusammenhänge zwischen einer Trigeminus-Überaktivität (z. Bsp. durch Unterkieferfehlstellung, verlagerte Zähne, Kieferentzündung, avitale Zähne, Parodontitis, neurogene Dysfunktion des N. mandibularis, Sinusitis etc.), einer HWS-Instabilität (s. Vorschädigungen) und der Entwicklung bzw.Chronifizierung einer Schmerzkrankheit.  Berücksichtigt man die sehr engen Wechselbeziehungen zwischen dem Kau- und dem Kopfgelenksystem, ist davon auszugehen, dass bei CMD-Patienten  die Symptomatik nicht von der CMD direkt, sondern erst via HWS ausgelöst wird.

Jede CMD-Behandlung beginnt mit einem umfangreichen Anamnesegespräch (s. Fragebögen auf der Homepage) und einer neuromuskuloskelettalen Grunduntersuchung (s. Ausgangsbefund). Bei Vorliegen einer Funktionsstörung im Kauorgan und im  Bewegungssystem (HWS, Becken) führe ich noch in der ersten Sitzung zur Normalisierung der cervikalen und cranio-mandibulären Funktion eine manualmedizinische Probebehandlung durch.  Anschließend werden die Funktionstestungen wiederholt, um das klinisch relevante Störpotential der Kopf- und Kiefergelenke auf das neuromuskuläre Bewegungssystem einschätzen zu können. Dadurch erhalte ich schon in der ersten Sitzung einen Hinweis auf die „führende“ Störung (s. „Aktualitätsdiagnose“: Kopfgelenke oder Kiefergelenke).

Es wird außerdem geprüft, ob weitere trigeminale Störeinflüsse (s. anhaltende „stumme“ Reize aus dem Mund-, Nasen- und Rachenraum) vorhanden sind, die eventuell die Halswirbelsäulenfunktionen beeinflussen.

Bei der CMD mit neurogenen, myogenen oder arthrogenen Beschwerden, vegetativen Störungen und muskulären Dysbalancen mit ungünstiger Kräfteverteilung im Kopfbereich ist eine Schienenbehandlung sinnvoll. Myofunktionelle Störungen beim Schlucken und Atmen werden mitbehandelt. Ich führe in der Praxis  die CMD-Therapie in Kombination mit der Neural-, der Triggerpunkt-  und der Trainingstherapie durch, um Schmerzen gezielt zu behandeln und den chronischen Reizzustand im  vegetativ-reflektorischen System herabzusetzen. Das Ergebnis der neuromuskulären Nachtestung bestimmt das weitere Vorgehen.

Haben Sie Fragen, können Sie mich auch gern telefonisch kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen, Peter Grewe.

 

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