Dr. Peter Grewe

Unser Momo-Hilfsprojekt

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Unser Spendenaufruf „MOMO heißt Zahngesundheit für die Kinder von Nepal“ Zu Beginn ein Zitat: „Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum, wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“ (Dom Helder Camara) Wenn ihr unsere Arbeit vor Ort in Nepal unterstützen möchtet, würden wir uns sehr über eure Spende freuen. Jeder Euro hat in Nepal eine weitaus größere Kaufkraft als in Europa und hilft, unser Projekt in Nepal dauerhaft zu fördern. Im Dezember letzten Jahres haben wird der Blindenschule in Swaragau im Himalaya einen Spendenscheck in Höhe von 1.000,00 € übergeben (s.Bild). Davon konnte für die Kinder dringend benötigte Winterkleidung gekauft werden. Für unseren nächsten Einsatz im Oktober 2017 benötigen wir eure Spenden für den Kauf von Materialien wie Zahnbürsten, Zahncremes und Füllungsmaterial. Wir danken jedem der uns unterstützen möchte und allen, die uns bisher unterstützt haben. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns auch weiterhin treu bleibt.

Unser „MOMO“ Spendenprojekt: – zahnärztliche Reihenuntersuchungen und Unterweisungen in die Zahn- und Mundpflege bei ca. 1.000 Kindern in den abgelegenen Himalaya-Regionen – Weiterbildung für das zahnmedizinische Fachpersonal vor Ort in Nepal – Zahnbehandlung mit mobiler Zahnstation: Schmerzbehandlungen, Zahnentfernungen, Füllungen, Zahnreinigungen.

Unser Hilfsprojekt steht für das Ziel "Zahngesundheit für die Kinder in Nepal". „Momo“ ist der Name des Krokodils, welches die Zähne der Kinder beschützt. Dies macht das Krokodil „Momo“ zur Leitfigur unseres Projektes.

Wochenlange Zahnschmerzen sind bei vielen Kindern der abgelegenen Himalayaregionen leider ein Standard. Neben den fehlenden Putzgewohnheiten spielt die ungesunde Ernährung eine große Rolle.

Durch den wachsenden Tourismus im Himalaya entstehen überall auch in den kleinsten Bergdörfern kleine Büdchen, wo man süße Snacks kaufen kann. Die Touristen schenken dann gern in guter Absicht den Kindern Süßes.

Die Zahngesundheit der Kinder soll durch regelmäßige Hilfseinsätze (1-2xjährlich) zu einer gewissen Nachhaltigkeit geführt werden. Durch unser Hilfsprojekt wollen wir mittelfristig ein Fundament legen, auf das in jeder Hinsicht aufgebaut werden kann.

Unser Ziel ist es, die nepalesische Bevölkerung mit der so genannten modernen Medizin zu unterstützen, ohne ihre traditionelle Medizin zu schwächen. Denn diese hat sich seit Jahrhunderten bewährt, auch in ihren psychosozialen Aspekten. Der Erhalt dieser alten Kultur und ihrer Medizin, wird auch eines Tages uns zu Gute kommen, die wir vom schnellen Erfolg mancher moderner Arzneimittel auch geblendet sind. Vielmehr gilt es, neben all der materiellen Hilfe, den Menschen in Nepal klar zu machen, dass eigentlich wir von ihnen lernen müssen

„Es ist leicht, das kranke Blatt abzuschneiden. Die Wurzel bleibt jedoch krank, wenn wir nicht auch an sie denken."

Unsere Gesellschaft leidet mehr denn je unter psychosomatischen Krankheiten, wobei jede Form des Krankseins sich bei Lichte betrachtet auf ein Defizit reduzieren lässt nach dem Motto: „Was fehlt Ihnen denn?“ Nämlich, dass wir in der sogenannten Zivilisation vergessen haben, was Mensch sein bedeutet und nicht mehr wissen, was wir mit uns anfangen sollen ohne die modernen Medien. Wohl auch weil es keine Dorfgemeinschaften mehr gibt und die Gesellschaft immer mehr vereinzelt und zwischen Jung und Alt trennt.

Ohne die freiwilligen Helfer aus Deutschland und das gesamte nepalesische Unterstützerteam mit Trägern, Dolmetscher, Koch und vielen anderen im Hintergrund wäre das Projekt nicht möglich. Von unseren nepalesischen Freunden und Helfern hören wir oft : “Life is too short. Smile while you still have teeth.” Oder: „Unser Leben ist zu kurz. Spende dein Lächeln, solange du noch Zähne hast.“

Unser nächster Einsatz ist vom 15.10.2018 bis zum 3.11.2018. Wir werden diesmal neben Schmerzbehandlungen vor allem bei ca. 1.000 Schulkindern im Himalaya Reihenuntersuchungen und Aufklärungsarbeit zur regelmäßigen Zahnpflege und zur zahngesunden Ernährung durchführen. Vielleicht gibt es noch Freiwillige, die unser Team in Nepal gern unterstützen wollen, ob als Zahnmedizinstudent(in), Zahnarzt(in), Helfer(in), Koch(in) oder Englisch-Lehrer(in)? Schreibt uns einfach unter momo-4-nepal-kids@web.de. Es macht uns froh und stolz, dass wir Kindern und Jugendlichen in diesen abgelegenen Orten mit einfachen Mitteln wirkungsvoll helfen können. Es ist das schönste Geschenk für uns, zu beobachten, wie sie spielerisch lernen, mehr Verantwortung für ihre Zahngesundheit zu übernehmen. Das alles ist nur möglich mit Ihrer und eurer Unterstützung. Dafür ein ganz herzliches DANKESCHÖN!

„Kleine Taten, die wir vollbringen, sind besser als große, die wir planen!“         (Erich Kästner)

Wir alle würden uns riesig freuen, wenn Ihr uns bei dem Projekt unterstützt. Jeder Euro kann den Menschen helfen. Mit dem Spendenbetrag werden wir als Team den Kindern in Nepal helfen, ihre Zähne pflegen zu lernen, um sie langfristig zu erhalten ganz nach dem Motto: „Gesunde Zähne ein Leben lang.“ Bitte überweist mit dem Betreff: „Meine Hilfe für die Kinder in Nepal“ auf folgendes Konto:

Dr. Peter Grewe

IBAN: DE24 4007 0024 0036 9884 00

BIC: DEUTDEDB400

Jeder Euro hilft.

Ihr und euer Peter.

P.S. Was bedeutet das Wort „Nepal“ für uns? „Never ending peace and love.“

Hier findet ihr eine Auflistung einzelner, interessanter Daten zum Gesundheitswesen in Nepal (s. auch Quellenangaben):

1. Bevölkerungszahl und Lebenserwartung: im Jahr 2012 betrug die Einwohnerzahl in Nepal 29,9 Millionen, davon waren 33% unter 14 Jahren. (1) Die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen beträgt 72 Jahre; für Männer 69 Jahre. (5)

2. Zugang zu medizinischer Versorgung: Zugang zur medizinischen Versorgung haben nur etwa 20% der Bevölkerung. Zugang zu sauberem Wasser haben ca. 71% der Einwohner, wobei 84% der Menschen ohne Sanitäranlagen leben. (4) Nur deutlich weniger als 10 % der Ärzte Nepals arbeiten in ländlichen Gegenden und davon nur eine sehr geringe Anzahl in den gebirgigen und abgelegenen Regionen Nepals. Dabei handelt es sich in der Regel um Allgemeinmediziner. Andere Fachärzte, insbesondere Chirurgen, und Zahnärzte sind praktisch nicht in entlegenen Gebieten anzutreffen. (2,3)

3. Häufigste Todesursache für den frühzeitigen Tod der Menschen in Nepal: Die Luftverschmutzung im Kathmandu-Tal ist außerordentlich. Die Tallage, die mehr und mehr werdenden Autos und LKW, der Straßenschmutz selbst aber auch die Landwirtschaft und die Industrie tragen dazu bei, dass die Luftverschmutzung die häufigste Ursache für einen frühzeitigen Tod in Nepal ist. Besonders in den Wintermonaten ist die Luftverschmutzung sehr hoch. Staatliche Pläne zur Verbesserung der Luftqualität bestehen, sind bisher aber leider nicht zu erkennen. (6)

Quellen:

(1) CIA World Fact Book (online) 2012

(2) Nepal Ministry of Health, Department of Health Services: Annual Report 2010/2011

(3) Nepal Central Bureau of Statistics, Population census 1991. Kathmandu

(4) UNDP: Human Development Report 1999. New York 1999

(5) The Lancet 18th Dec 2014

(6) Air Quality Status and Management in Kathmandu Valley Make the City Air Breathable, 07/2014

weiterführende Links:

– Weltgesundheitsorganisation / WHO: www.who.int

– Weltbank: www.worldbank.org

– kostenlose Medizinbücher / medical books for free: www.fb4d.com

Interview von Anna Steinmann mit Zahnarzt Dr. Peter Grewe

Anna S.: Wie sind Sie zu diesem Projekt gekommen?

Peter G.: Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Wenn man über viele Jahre so nah mit Menschen gearbeitet hat, entsteht aus diesem Dialog eine gewisse Verpflichtung. Ich habe das Bedürfnis, von den positiven Erfahrungen mit den Menschen etwas zurück zu geben. Beruflich gibt es für mich nichts Faszinierenderes als die Zahnmedizin. Sie ist der Motor für mein Projekt.

Anna S.: Was wird in Zukunft wichtiger für Sie sein, die Praxis oder das Projekt?

Peter G.: Das Projekt „Zahngesundheit für die Kinder von Nepal“ ist ein ganz wichtiger Meilenstein für mich, denn er steht für zwei Bereiche. Vor allem steht er für die Zahnmedizin. Aber er ist auch ein Symbol für Werte, die mir wichtig sind: Freundschaft, Toleranz, Achtsamkeit und Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Mitmenschen.

 

 

 

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