Menschen mit chronischen Schmerzen und geschwächtem Genick, leiden häufig unter einem Mangel an Sauerstoff, Nährstoffen und Signalstoffen. Das Gehirn reagiert auf diese Unterversorgung mit der Bildung aggressiver Stoffe (Peroxide). Der immer wiederkehrende Ausstoß aggressiver Substanzen im Hirn sorgt für bleibende Schäden. Die Folgen sind: Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Wahrnehmungsstörungen. Eine Schlüsselrolle unter den aggressiven Substanzen spielt das Stickoxid (NO), weil es den Energiestoffwechsel in unseren Zellkraftwerken den Mitochondrien (s. Mitochondriopathie, chronischer nitrosativer Stress, Kuklinski) blockiert. Ein sehr effektiver NO-Schutz ist das Vitamin-B12. Es beruhigt die falsch laufenden Entzündungsmechanismen im Körper.

Bei herkömmlichen Blutuntersuchungen ist der Vitamin-B12-Mangel leider nicht nachweisbar. Erst die Untersuchung der Mitochondien in den Blutzellen (intrazelluläre Laborwerte) macht einen Vitamin-B12-Mangel erkennbar. Leider zahlen die gesetzlichen Krankenkassen diese Untersuchung nicht.

Die Therapie mit Vitamin B12 beginnt mit dem Spritzen unter die Haut. Patienten mit chronischen Schmerzen können das Vitamin nämlich nur schwer über den Verdauungstrakt aufnehmen, da ihre Magen- und Dünndarmfunktionen eingeschränkt sind. Da Vitamin-B12 in nennenswerten Mengen nur in Fisch, Fleisch und Wurst vorkommen, leiden Vegetarier häufig unter Vitamin-B12-Mangel. Mangelsymptome treten aber erst nach Jahren auf.